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Schönes Thema, aber weltfremd. Keineswegs! Das Thema sprengt
den Rahmen des sich reimenden Titels und greift vor ins Vermischen
und Trockenlegen. Tief hinein in die Dilemmata der unterspülten
Gummihandschuhe im Geschirrspülbecken, der korrosiven Kondome,
die nicht nur in Russland zu Unerwünschtem führen, zur
formvollendeten Plattenmischung am DJ-Pult, schön. Weltfremd
also keineswegs, aber wässrig, zugegeben, der Einbruch findet ja
an allen Dämmen statt.
Die Problematik betrifft jeden Pool, ob Swimming- oder
Wissens-Pool, welcher der ständigen Drohung der Veralgung
ausgesetzt ist. Schwimmen gerne, aber ungern mit dem Wissen, dass
dort unten ein glitschiger Boden liegt. Die bearbeiteten Themen
spannen sich dementsprechend vom Motiv der Urzeugung über die
Schlammbeschreibungen eines Karl Kraus bis hin zur Hybris des
Hybriden. Kurz gesagt handelt es sich um Fragmente einer
Kulturgeschichte des Flüssigen. Anders gesagt, um Fischen auf
offener See, Petri Heil.
Das Hantieren mit der aufgeklärten Metaphorik des Festen
versus des Flüssigen, mit ihren Rattenschwänzen an
Assoziationen (von denen männlich/weiblich, hoch/minderwertig,
kultur/naturhaft, rational/emotional nur die evidentesten sind), ist
in "Fleisch" und "Blut" übergegangen.
Dem Gewimmel und dem Mix ist inzwischen jedoch auch bereits ein
Podest gezimmert worden. Die Parole könnte daher lauten:
Schlammgeburten und reine Geister vereinigt euch!
Many Thanks to Südtiroler HochschülerInnenschaft und
GEWI-Fakultätsvertretung/Wien!
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